Természetmegőrzési Műhely: Mezítláb nyolc lábon - ismerd meg a pókok csodálatos világát!

2023.10.24. 16:30 - 18:00

Bródy Sándor Megyei és Városi Könyvtár, Eger

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Természetmegőrzési Műhely: Mezítláb nyolc lábon - ismerd meg a pókok csodálatos világát!

A „nyári szünet” után folytatódik a Természetmegőrzési Műhely programsorozat az egri Bródy Sándor Megyei és Városi Könyvtárban!

Következő előadásunk címe: Mezítláb nyolc lábon - ismerd meg a pókok csodálatos világát!

Előadó: Dudás György (általános igazgatóhelyettes, Bükki Nemzeti Park Igazgatóság)

Időpont: 2023. október 24. (kedd) 16:30 - 18:00

Helyszín: Eger, Bródy Sándor Megyei és Városi Könyvtár - Böngésző terem (Eger, Kossuth Lajos utca 16.)

Valóban rászolgálnak a szalagcímekre: "durva látvány", "félnek tőlük a családok"? Van okunk tartani tőlük? Nem csak azért félünk a pókoktól, mert nem ismerjük őket igazán...? Előadásunkban megismerkedhetnek a pókok rendkívül izgalmas életmódjával, hazai és szűkebb lakókörnyezetünk, a Bükk és Eger környéke érdekes és védett fajaival.

Az előadáson a részvétel ingyenes, azonban ELŐZETES, ONLINE REGISZTRÁCIÓHOZ kötött, amivel helyét tudja biztosítani a helyszínen. Regisztrálni 2023. október 24-én délig lehet.


A Bükki Nemzeti Park Igazgatóság és a Bródy Sándor Megyei és Városi Könyvtár januárban új előadássorozatot indított útjára „Természetmegőrzési Műhely” címmel. Az előadások céljául aktuális természetvédelmi témák, problémák ismertetését tűztük ki, továbbá ezen alkalmakon lehetőséget biztosítunk a közös gondolkodásra, kapcsolatépítésre is. A programsorozat nemcsak a szakmai közönség, de a természetvédelem iránt érdeklődők számára is érdekes lehet.

Fotók: Szitta Tamás, Dudás György Zoltán, Kozma Attila

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2022/1. - 6. Visit to Kiskunság National Park

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2022.08.23. 15:44
Austausch in einen anderen Nationalpark [07.06.2022-12.06.2022]Durch die Freiwilligen vor uns inspiriert, wollten auch wir einen Austausch mit den Freiwilligen aus dem Kiskunság Nationalpark machen. Somit sind wir am Dienstag, den 7. Juni nach Kunpeszér gefahren, ein Ort mit ca. 700 Einwohnern. Wir wurden von den Freiwilligen Lara und Jakob und ihrem Ansprechpartner Csaba abgeholt und mit dem Jeep zum fünf Kilometer entfernten Forsthaus gefahren. Dieses liegt mitten im Wald und dient als Unterkunft, Treffpunkt, um den Arbeitstag zu beginnen und Arbeitsplatz für Aufgaben am Computer. Am nächsten Tag zeigten uns Lara und Jakob die Umgebung und Orte, an denen sie bisher gearbeitet hatten. Im Allgemeinen ist die Region sehr flach und an vielen Stellen auch deutlich trockener als im Bükk. Großflächige Wälder gibt es kaum, die Landschaft ist vorrangig von Graslandschaften geprägt. Diese sind Teil der UNESCO Biosphärenreservate und beinhalten eine große Diversität an Fauna und Flora. Am Nachmittag hat Csaba uns dann noch ihm persönlich wichtige Orte im Nationalpark gezeigt und verschiedene Aspekte des Ökosystems erklärt. Der Kiskunság Nationalpark befasst sich weniger mit Tourismus und deutlich mehr mit dem Erhalt der Diversität. An den nächsten zwei Tagen waren wir unter anderem noch in Kecskemét, haben einen Ort für verletzte Schlangen besucht und haben uns ein Adlernest angesehen. Zwischendurch hat es in Strömen geregnet, weshalb wir drinnen Karten spielten.
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4 Austausch mit dem Kiskunság Nationalpark / Exchange with the Kiskunság National Park

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2023.04.19. 14:18
Vom 23. bis zum 28. Oktober waren wir in dem Kiskunság Nationalpark, der Nationalpark wurde im Jahr 1975 gegründet und liegt zwischen Donau und Theiß in der Mitte von Ungarn. Die beiden Freiwilligen Paul und Tristan absolvieren hier ihren Freiwilligendienst, wie Marei und ich sind sie auch mit dem Kulturweit Programm in Ungarn. Damit wir die diversen Landschaftsformen in Ungarn etwas besser kennen und verstehen lernen können, haben wir uns, so wie die Freiwilligen vor uns für ein gemeinsames Austausch Projekt entschieden. Während sich das bewaldete Bükk Gebirge durch verschiedene Karstformationen und Kalksteinberge auszeichnet, sind im Kiskunság Nationalpark verschiedene Steppen, Salzwiesen und Weiden vorzufinden. Beide Nationalparks sind also sehr unterschiedlich und in ihrer Biodiversität einzigartig, weshalb der Austausch eine spannende Lernmöglichkeit darstellt. An dem meisten Tagen waren wir mit Csaber einem der Ranger des Kiskunság Nationalparks unterwegs, dieser hat uns viel über die Artenvielfalt in Nationalpark erklärt. Die Puszta steppe bieten ein Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, so hatten wir das Glück an einem Tag great bustards (Großtrappen) zu sehen. Diese gehören mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. In den letzten zweihundert Jahren ging der Mitteleuropäische Bestand fast verloren, weshalb die Vögel heute besonders geschützt werden müssen. Weiterhin haben wir Common Hackberries (Amerikanischer Zürgelbaum) herausgerissen, diese aus Amerika importierte Pflanze stellt durch ihre rasante Verbreitung eine starke Gefährdung für die Artenvielfalt da. Die Lebensbedingungen im Nationalpark sind günstig für die Common Hackbeeries, so dass sie sich schnell weiterverbreiten können, weshalb ihr Bestand reguliert werden muss. Breitet sich eine invasive Pflanzenart zu weit aus und gefährdet die heimische Artenvielfalt, so wird eingegriffen. Würden sich die invasiven Pflanzen weiter ausbreiten und dann von einer Krankheit befallen werden, so wären direkt alle Pflanzen betroffen, aus diesem Grund soll die Artenvielfalt geschützt werden. Im Kiskunság Nationalpark durften aber auch viele andere spannende Erfahrungen machen, in der Waldhütte in welcher wir in der Woche unseres Aufenthalt gelebt haben, gab es keine Heizung, weshalb wir Holz gehakt haben um zu heißen, Trinkwasser gab aus Kanistern und zum Duschen haben wir ein Duschfeuer angemacht. Durch diese Erfahrung sind uns viele Privilegien noch einmal deutlich bewusster geworden und wir haben sie noch mehr zu schätzen gelernt. Die Erfahrungen im Kiskungság Nationalpark waren also auf ganz vielen verschiedenen Ebenen sehr bereichernd.
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