„Meghoztuk őket és költözhetnek a Denevér Hiltonba…” 2020.11.02. 14:23

A fenti mondat hagyta el munkatársunk száját mikor megjelent az Igazgatóságunk udvarán, kezében egy kis műanyag dobozkával, melyben két riadt törpedenevér lapult csendben.

A közönséges törpedenevéreket (Pipistrellus pipistrellus) egy egri bérház erkélyéről kellett megmenteni, ahol jobb híján egy falhoz tolt szekrény háta mögé húzódtak be nappalra. A szekrényt elszállították onnan és a felelősen gondolkodó tulajdonosok telefonon hívták igazgatóságunkat, hogy mentsük meg a fedezék nélkül maradt repülő kisemelősöket. Innen kerültek a szemerkélő esőben igazgatóságunk udvarára, pontosabban a kutatóház tetején erre a célra kialakított, téliesített denevér-ládákba, a „Denevér Hiltonba”.

Ezek a 3,5-5 cm testhosszúságú, 19-25 cm vitorlafesztávolsága és mindössze 3-9 gr tömegű emlősök, a denevérek „minden fajaival” együtt már 1901-ben az akkori Földművelésügyi Minisztériumi a „Mezőgazdaságra hasznos állatok oltalmazása érdekében” címet viselő körrendeletben jogi oltalmat kaptak.

Mai szemmel is érdekes olvasni ennek a rendeletnek kissé archaizáló szövegét, mely így hangzott: „Védelemben részesítendők a következő állatok: Denevér, népies nevén szárnyas egér, pup denevér, pup egér stb; minden fajai, minden időben. Vakondok, kivéve a virágos veteményes kerteket és csemete ültetvényeket, hol pusztíthatóak. Cziczkányok fajai, kivéve a vizi cziczkányt, mely halászatra káros. Sün, népies nevén sündisznó, töviskes disznó, tövis disznó, töviskes kutya, szőrdisznó stb.”

A közönséges törpedenevér tehát azóta is védett állatnak minősül, pénzben kifejezett természetvédelmi értéke példányonként 25 000 Ft. Bízunk abban, hogy a bizonytalan és veszélyeztetett helyéről hozzánk átmentett törpedenevérek elfogadják a számukra kialakított lakot, innen az elkövetkező pár hétben, még a téli álomba mélyedésük előtt, nyugodtan tudnak éjszakánként vadászni szúnyogra, éjjeli lepkékre, molyokra és egyéb repülő rovarokra. Mindenesetre mikor a szállítódobozból óvatosan kivettük őket és a szállásuk peremére helyeztük, ők villámgyorsan eltűntek a belül rekeszesre kialakított denevér láda mélyén. Szükségük is lesz az elkövetkező napokban a nyugalomra és a táplálkozásra, mert novembertől márciusig valódi téli álmot alszanak majd, gyakorlatilag minden életenergiájukat minimalizálva egyfajta tetszhalott állapotba süllyednek. Általában a nyári szálláshely közvetlen közelében telelnek, de a jobb telelőhelyre vándorolva akár nagy távolságokat is megtehetnek. Ki gondolná, hogy az eddigi bizonyított európai repülési rekordja 410 km volt.

Reméljük, a mi denevéreink megelégszenek a „Denevér Hiltonnal” és elvándorlás helyett a téli álomra való fizikai felkészüléssel töltik az addig hátralévő napokat, heteket. Mindenesetre a téliesített denevér ládában a hidegtől nem kell félniük, már csak azért sem, mert vizsgálatok szerint nem csupán nagyon jól viseli a hideget, de akár –20 C°-ot is kibír a faodvakban.

Szóval jó vadászatot, majd szép álmokat és találkozunk tavasszal!

Bakó Botond
gerinces-zoológiai szakreferens

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2023/1 2. The first few days

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2023.04.19. 14:37
Am 14. Maerz stieg ich ins Flugzeug in Richtung Budapest. Natürlich war ich ziemlich aufgeregt und gespannt. Ich war vorher noch nie in Ungarn. Wie werden die Leute dort sein und wie wird meine neue Heimatstadt aussehen? Was wird mich im Bükk-Region Geopark erwarten? Fragen über Fragen…Glücklicherweise wurde ich von Balázs am Flughafen abgeholt und meine Aufregung legte sich etwas nach dem herzlichen Empfang. Auf dem Weg in die Wohnung machten wir sogar noch einen Zwischenstopp bei Aldi, da am 15. Maerz ein Feiertag in Ungarn ist (Gedenktag der Revolution von 1848) und die Geschaefte geschlossen hatten.Ich nutzte den freien Tag direkt, um etwas die Innenstadt zu erkunden. Dort habe ich den Dobó-István-Platz, das Rathaus, sowie die Basilika gesehen. Erster Eindruck? Hier laessts sich aushalten!Am Samstag hat mich Balázs und sein Vater auf eine Wanderung im nahegelegenen Aggtelek Nationalpark eingeladen. Wir marschierten im Wald 15 km entlang der slowakischen Grenze von Aggtelek in Richtung Gömörszőlős. Kurz vor unserem Ziel wurden wir noch mit einem schönen weitlaeufigen Ausblick belohnt. Dort konnten wir bis zum Mátra-Gebirge sehen! In Gömörszőlős, wo es unter Anderem ein ökologisches Ausbildungszentrum gibt, haben wir dann zusammen noch zu Abend gegessen (Ungarische Gulaschsuppe) und den Abend mit einem Kartenspiel ausklingen lassen (auf ungarisch gar nicht so einfach ;) ) Es war ein sehr schöner Tag, vor allem, da ich von allen Teilnehmern herzlich empfangen und direkt in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.Am Sonntag stand dann die Besichtung der Burg von Eger an. Von dort hat man einen guten Ausblick über die Stadt. Im Keller der Burg befindet sich eine Ausstellung zu einer der grössten Waffensammlung in Ungarn und es kann das ehemalige Verlies besichtigt werden. Für Geschichtsinteressierte sehr interessant!
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2023/1 5. Butterfly studies

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2023.07.10. 15:54
Am heutigen Tage durfte ich zwei Ranger und einen aus Deutschland angereisten Forscher (juhuu) in ein Waldstück nahe Kerecsend begleiten. Der Forscher wollte die gefährdete Schmetterlingsart Maivogel (Euphydryas maturna) (Wikipedia-Link für die Interessierten: https://de.wikipedia.org/wiki/Maivogel ;) ) untersuchen, bzw. besser gesagt deren Raupen und Lebensraum.Der Maivogel kommt natürlicherweise in Ost- und Mitteleuropa vor, jedoch nur sehr lokal und die Populationen liegen weit verstreut. Leider ist er, wie so viele Arten, stark vom Aussterben bedroht (unter anderem aufgrund von Lebensraumverlust durch Forstwirtschaft und dem Einsatz von Insektiziden). In Deutschland gibt es beispielsweise nur noch vier verschiedene Populationen. In Ungarn gibt es noch eine etwas weitere Verbreitung (bei der letzten Zählung wurden etwa zwanzig Individuen festgestellt), unter anderem auf dem Gebiet des Bükk Nationalpark Direktorats in der Nähe der Kleinstadt Kerecsend. Aus diesem Grund ist der Forscher extra aus Deutschland angereist, um sich hier ein Bild der Lebensräume zu machen.Wir machten uns also auf die Suche nach den Raupen des Maivogels, welche für gewöhnlich an Eschen und Ligustern zu finden sind. Leider hat das Wetter mal wieder nicht mitgespielt (warum schneit es im April L ??) und die Raupen haben sich alle verkrochen, sodass nicht einmal der speziell darauf trainierte Artenspürhund die Raupen finden konnte.Alles in allem war es jedoch ein interessanter (wenn auch seeehr kalter) Nachmittag, bei dem ich wieder etwas Neues gelernt habe.Zum Abschluss haben wir uns noch bei einem Kaffee aufgewärmt und dann war es Zeit für den Feierabend!
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2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

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2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
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