Kézbe simuló hagyomány 2020.04.30. 09:47

Immáron több hónapja minden héten bemutatunk egy-egy Nemzeti Parki Termék Védjegyes kézművest vagy termelőt.

Soron következő írásunkban, ismerkedjenek meg Kovács Tiborral, aki gyékényből alkot igazi csodákat.

Hogyan kezdődött nála a szerelem? Erről így mesél:

Gyermekkorom óta vonzott a vizek, vízpartok világa. Kezdetben a halászok munkája nyűgözött le, s emiatt a halászhálókötést sajátítottam el, ez később egészen a vert- és varrott csipke készítéséig vitt, melynek szintén mestere vagyok. A vízparti gyékényest szívesen jártam, gazdag élővilága elbűvölt. Szerettem volna ezt a növényt, mint alapanyagot jobban megismerni. Emiatt - több mint 30 éve - felkerestem az akkori leggyakorlottabb gyékénykötő mestert, Hánis Jánost Orosházán. Tőle tanultam és örököltem ezt a mesterséget, amit azóta is művelek. Megőrizve a régi, ősi formavilágot és hagyományokat, s kísérletezve az újjal, mindazzal, ami ebből a csodálatos, élő anyagból létrehozható. Az egyetlen olyan mesterként, aki a gyékénykötést hivatásszerűen, minden nap műveli.


Mi az, ami nap mint nap motiválja, immáron hosszú évek óta?

Az egyik legerősebb motiváció, hogy megőrizzek egy ősi, s mára már kihalás szélére került hivatást. Megmutatni az embereknek, hogy vannak tárgyak, melyek soha nem mennek ki a divatból, melyeket semmilyen új, modern anyaggal nem tudunk helyettesíteni, mert élő, organikus tárgyakat csak természetes alapanyagokból tudunk létrehozni. Saját kezünk munkáját semmi nem pótolhatja, mert sok évtizedes tapasztalat és a múlt nagy mestereinek szellemi és technikai öröksége rejtőzik minden tárgyban.


Szükséges esetleg egy speciális technika a gyékény megmunkálásához?

A gyékény csodálatos anyag. Élő, lélegző, organikus. Nem lehet bármilyen formát ráerőszakolni. Hogy az elmúlt évezredek alatt melyek voltak azok a formák, tárolóedények, melyeket a gyékénykötők elkészítettek, azt maga az anyag adta. A spiráltechnika ősi technika, az agyagedények is így készültek, s ez a spirálforma a körülöttünk lévő világban mindenhol előfordul, a leghatalmasabb mérettől a legparányibbig: galaxisunk spirálkarjaitól az emberi DNS-ig. Bárhova nézünk, megtaláljuk. Nekem csak ebbe a természeti rendbe kell belesimulnom, s a vásárlók is ezt vihetik haza minden darabbal. Épp ezért a fejlesztés csak kis lépésekben, az anyag tulajdonságainak tiszteletben tartásával történhet meg. A tradíció megőrzése gyékénykötés esetén szinte elkerülhetetlen.


S kinek ajánlanunk Tibor termékeit?

Bárkinek, aki szép, kézzel készített, hazai alapanyagból és mester által készített gyékénykosarakat szívesen látna otthonában, használná tárolásra. Azoknak, akik próbálnak visszatérni a hagyományokhoz, az otthoni kenyérsütéshez, az adalékmentes pékáruk otthoni elkészítéséhez. Akik örömüket lelik abban, hogy ősi formavilágú, mégis a mai modern otthonokba is illeszkedő tárgyak között éljenek.

Tibor Védjegyes termékeivel az igazgatóság látogatóközpontjaiban és bemutatóhelyein találkozhatnak. Ezek most a kialakult helyzetre való tekintettel jelenleg zárva tartanak, de bízunk a mielőbbi nyitásban.

Domán Zsófia
turisztikai és kommunikációs munkatárs

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2023/1 1. Sziasztok!

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2023.04.19. 14:34
Hallo zusammen!Mein Name ist Hanna und ich bin die neue Freiwillige der Organisation kulturweit aus Deutschland. Ich werde bis Ende August dieses Jahres in Eger bleiben.Hier sind ein paar Fakten über mich:Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf namens Trautmannshofen in Bayern, das in der Nähe der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz liegt. Die nächstgrößere Stadt ist Nürnberg (Vielleicht habt ihr schon mal davon gehört.)Im Februar bin ich 23 Jahre alt geworden. Zusammen mit meinen Eltern wohne ich noch in Trautmannshofen. Mein älterer Bruder Lukas wohnt in Neumarkt.In meiner Freizeit bin ich gerne draußen, gehe wandern oder fahre mit dem Fahrrad. Außerdem lese ich gerne spannende Romane oder Krimis und gehe an den Wochenenden mit Freunden aus.Nachdem ich 2016 meinen Realschulabschluss gemacht habe, habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der örtlichen Öko-Brauerei "Neumarkter Lammsbrau" gemacht. Seit 2019 war ich bei der Thule GmbH in Neumarkt im technischen Kundendienst tätig.Nun war es Zeit für ein neues Abenteuer! Da ich schon immer mal für eine gewisse Zeit im Ausland arbeiten wollte, nutzte ich die Gelegenheit und bewarb mich für den Naturfreiwilligendienst bei kulturweit. Glücklicherweise wurde ich angenommen und mir wurde angeboten, den Freiwilligendienst im Bükk-Region Geopark in Eger, Ungarn zu absolvieren. Ich habe das Angebot angenommen und bin nun glücklich und neugierig, welche Erfahrungen dieser neue Lebensabschnitt für mich bringen wird!
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2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

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2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
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2023/1 2. The first few days

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2023.04.19. 14:37
Am 14. Maerz stieg ich ins Flugzeug in Richtung Budapest. Natürlich war ich ziemlich aufgeregt und gespannt. Ich war vorher noch nie in Ungarn. Wie werden die Leute dort sein und wie wird meine neue Heimatstadt aussehen? Was wird mich im Bükk-Region Geopark erwarten? Fragen über Fragen…Glücklicherweise wurde ich von Balázs am Flughafen abgeholt und meine Aufregung legte sich etwas nach dem herzlichen Empfang. Auf dem Weg in die Wohnung machten wir sogar noch einen Zwischenstopp bei Aldi, da am 15. Maerz ein Feiertag in Ungarn ist (Gedenktag der Revolution von 1848) und die Geschaefte geschlossen hatten.Ich nutzte den freien Tag direkt, um etwas die Innenstadt zu erkunden. Dort habe ich den Dobó-István-Platz, das Rathaus, sowie die Basilika gesehen. Erster Eindruck? Hier laessts sich aushalten!Am Samstag hat mich Balázs und sein Vater auf eine Wanderung im nahegelegenen Aggtelek Nationalpark eingeladen. Wir marschierten im Wald 15 km entlang der slowakischen Grenze von Aggtelek in Richtung Gömörszőlős. Kurz vor unserem Ziel wurden wir noch mit einem schönen weitlaeufigen Ausblick belohnt. Dort konnten wir bis zum Mátra-Gebirge sehen! In Gömörszőlős, wo es unter Anderem ein ökologisches Ausbildungszentrum gibt, haben wir dann zusammen noch zu Abend gegessen (Ungarische Gulaschsuppe) und den Abend mit einem Kartenspiel ausklingen lassen (auf ungarisch gar nicht so einfach ;) ) Es war ein sehr schöner Tag, vor allem, da ich von allen Teilnehmern herzlich empfangen und direkt in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.Am Sonntag stand dann die Besichtung der Burg von Eger an. Von dort hat man einen guten Ausblick über die Stadt. Im Keller der Burg befindet sich eine Ausstellung zu einer der grössten Waffensammlung in Ungarn und es kann das ehemalige Verlies besichtigt werden. Für Geschichtsinteressierte sehr interessant!
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